UNSERE FACHGEBIETE UND SCHWERPUNKTE

BEI UNS STEHEN SIE ALS PATIENT IM VORDERGRUND

LASSEN SIE SICH VOM SYMPATHISCHEN PROFI BEHANDELN

MODERNSTE
DENTALTECHNIK

Für eine angenehme und möglichst schmerzfreie Behandlung arbeiten wir mit modernster Dentaltechnik. Im Zusammenspiel mit unserer hell eingerichtenen Praxis dürfen Sie sich auf eine angenehme Behandlung durch Dr. med. dent. Volker Bierhoff und seinem Team freuen.

NATÜRLICH
VOLLKERAMIK

Wir arbeiten mit biologisch verträglichem Zahnersatz aus Vollkeramik.
Dank modernster Fertigung wird ein optimales Erscheinungsbild bei bester Passgenauigkeit erreicht. Damit Ihr Lächeln so schön bleibt, wie es ist!

DIGITALES
3D-RÖNTGEN

Dank digitaler Technologie röntgen wir schnell und strahlungsarm. Zudem sind 3-dimensionale Schnittaufnahmen (DVT) Ihres Kiefers möglich, die eine Behandlung sicherer machen, als herkömmliche Röntgenaufnahmen (z. B. hilfreich bei Bestimmung der optimalen Implantatposition).

ZERTIFIZIERTE LEISTUNGEN

VOM FACHARZT DR. MED. DENT. VOLKER BIERHOFF.

Als moderne Zahnarztpraxis mit kompetent freundlichem Team bieten wir Ihnen als Privat- oder gesetzlichem Kassenpatient alles rund um Ihre Zähne: Hochwertige Zahnheilkunde, ausgeführt vom „Spezialist für Implantologie“ und „Master of Science in Parodontologie“ Dr. med. dent. Volker Bierhoff.

Diese durch die DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie) und den BDIZ (Bundesverband der Implantologen in Europa) zertifizierten Qualifikationen gepaart mit ständigen Fortbildungen Ihres Behandlers Dr. Bierhoff garantieren Ihnen schonende Behandlungen auf dem aktuellem Stand der Zahnmedizin.

Wir bitten Sie zu beachten, dass nicht jede der hier vorgestellten Leistungen ein Bestandteil der kassenärztlichen Versorgung darstellt. In jedem Fall sprechen wir mit Ihnen offen über alle entstehenden Kosten Ihrer Behandlung – auch außerhalb der kassenärztlichen Leistungen und bieten Ihnen daher volle Kostentransparenz. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen gerne mögliche Behandlungsalternativen auf.

ÜBERSICHT UNSERER FACHGEBIETE

Liebe Patientin, lieber Patient,

hier erfahren Sie detailliert und zusammengefasst alles Wesentliche über die Fachgebiete unserer Praxis mit unseren Behandlungsschwerpunkten Implantologie und Parodontologie.

Bitte klicken Sie auf die blauen Bereiche, um mehr über das jeweilige Thema zu erfahren…

unsichtbar
Ganzheitliche zahnmedizinische Behandlung
Viele akute oder chronische Erkrankungen haben ihren Auslöser im Gebiss. So kann die Erkrankung eines Zahnes nicht auf diesen beschränkt bleiben, sondern sogar zu Schäden an anderen Organen führen – und umgekehrt. Aktuelle Forschungsergebnisse spiegeln die Zusammenhänge zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit wieder. Die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin widmet sich eben solchen Zusammenhängen zwischen Zähnen und anderen Körperorganen.

Dr. med. dent. Volker Bierhoff beschränkt daher seine Sicht nicht ausschließlich auf den Mundraum des Patienten, sondern bezieht im Rahmen seiner Diagnose und Therapie den gesamten Organismus mit ein. Ist die parodontale Situation einwandfrei und die vorhandene prothethische Versorung in Ordnung? Falls nicht, werden diese Missstände zuerst beseitigt. Danach erfolgt die individuelle Behandlung. Auch nach dieser dürfen Sie Dank unseres Prophylaxe-Programms zur Vor- und Nachsorge beruhigt Ihrem Alltag nachgehen. So überschreiten Sie Dank unseres „Recalls“ nicht die regelmäßigen Kontrollen, um Ihre Zähne dauerhaft in einem gesunden Zustand zu erhalten.

Professionelle, schmerzlose Air-Flow Zahnreinigung

Tee, Kaffee, Wein und Nikotin hinterlassen auf Dauer auf den Zähnen unansehnliche Verfärbungen. Doch es handelt sich keinesfalls nur um optisch störende Ablagerungen – auch schädliche Bakterien nisten sich hier ein und können irgendwann zu Problemen führen, die umfangreich behandelt werden müssen.

Um derartigen Problemen vorzubeugen, leisten wir professionelle, schmerzlose Zahnreinigungen mittels eines Pulverstrahgerätes – dem so genannten Airflow. Dieses Gemisch aus Wasser und Spezial-Salz reinigt und härtet die Zahnoberflächen für frische, saubere und fühlbar glattere Zähne und reduziert schädliche Bakterien um über 50 Prozent (gegenüber 10-20 Prozent bei der häuslichen Zahnreinigung).

Individuell nach Verschmutzungs- bzw. Verfärbungsgrad Ihrer Zähne bieten wir Ihnen passende Zahnreinigungsprogramme mit ggf. erforderlicher bzw. gewünschter Politur Ihrer Zähne oder Einbrinung spezieller Wirkstoffe, die ihre Zähne widerstandsfähiger machen und die Remineralisierung des Zahnschmelzes fördern.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate in Kombination mit systematischer häuslicher Zahnpflege ausreicht, um die Zähne gesund zu erhalten. Durch unser Vorsorge-Programm melden wir uns auf Wunsch gerne bei Ihnen, um Sie an die empfohlenen Reinigungszyklen rechtzeitig zu erinnern.

Individuelle Prophylaxe-Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Prophylaxe heißt Vorbeugung. In der Zahnheilkunde bedeutet Individualprophylaxe Vorbeugung gegen Erkrankungen der Zahnhartsubstanz (Karies), des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates (Parodontitis).

URSACHE UND WIRKUNG
Unsere natürliche Mundflora besteht aus Mikroorganismen (z. B. Bakterien), die Speiseresten bestimmte Substanzen für ihren Stoffwechsel entziehen. Zucker in Speisen und Getränken bietet ihnen zusätzliche Nahrung, sodass die Konzentration der gefährlichen Säuren weiter zunimmt. Die Säuren entkalken den Zahn. Wenn über längere Zeit Zahnbeläge auf der Zahnoberfläche und dem Zahnfleischsaum verbleiben, können Karies- und Zahnfleischerkrankungen entstehen.

VERMEIDUNG
Karies und Zahnfleischerkrankungen sind also überwiegend verhaltensbedingte Krankheiten, die in der Regel durch professionelle Prophylaxemaßnahmen des Zahnarztes, durch eine systematische Mundhygiene zu Hause und durch eine gesundheitsbewusste Ernährung vermieden werden können.

Zur zahnärztlichen Individualprophylaxe gehören:

· Spezielle Schwangerschaftsvorsorge
· Speicheltests
· Eingehende Untersuchung auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
· Mundhygienestatus
· Keimzahlsenkung
· Früherkennungsuntersuchung
· Aufklärung über Krankheitsursachen und deren Vermeidung
· Überprügung des Erfolges und Remotivation
· Lokale Fluoridierung (Zahnschmelzhärtung)
· Versiegelung der Milch- und der bleibenden Zähne
· Professionelle Zahnreinigung
· Entfernung harter Zahnbeläge
· Ernährungsberatung

Unser Team stimmt diese Maßnahmen individuell auf Ihre persönliche Situation ab.

Der Erfolg der Prophylaxemaßnahmen ist objektiv messbar. Der Zustand Ihrer Mundhöhle wird mit speziellen Messungen in unserer Praxis dokumentiert, jede Veränderung wird fortlaufend kontrolliert. Die Zahnarztpraxis der Zukunft ist prophylaxeorientiert. Sie wird weniger auf die Reparatur entstandener Schäden, sondern überwiegend auf die Vermeidung ihrer Entstehung ausgerichtet sein.

Implantologie

Ein Implantat ist in der Zahnheilkunde eine künstliche Zahnwurzel, die operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt wird. Dauerhaft im Kieferknochen verankert, dient das Implantat mit seinem in die Mundhöhle hineinragenden Pfeiler der Befestigung von Zahnersatz (Krone, Brücke, Prothese).

Die physiologischen, psychologischen oder ästhetischen Beeinträchtigungen einer herkömmlichen Prothese sind durch den Einsatz von Implantaten ausgeschlossen. Aufgrund seiner hohen Gewebeverträglichkeit und Haltbarkeit hat sich als Werkstoff für Implantate das Reinmetall Titan etabliert.

Mittlerweile sind auch Keramikimplantate (Zirkonoxid) verfügbar, diese müssen sich jedoch wg. derzeit noch fehlenden Langzeiterfahrungen bzw. zu geringer wissenschaftlicher Dokumentation in puncto Langlebigkeit erst noch beweisen. Zudem ist hier die optimale Oberflächenbeschaffenheit für die Knocheneinheilung noch nicht abschließend geklärt. Da Keramikimplantate aus diesen und weiteren Gründen risikobehafteter sind, setzen wir daher im Interesse unserer Patienten auf die bewährten Implantate aus Titan.

Doch nicht jeder Kieferknochen ist auch in Bezug auf Umfang und Beschaffenheit für eine Implantation ausreichend. So können im schlimmsten Fall bei weitreichenderen Knochendefekten Eigenknochentransplantationen erforderlich werden (lesen Sie hierzu den Punkt „Geweberegeneration / Weitere Behandlungsmethoden“).

Deshalb wird vor einer eventuell erforderlich werdenden Behandlung eine 3-dimensionale digitale Röntgenuntersuchung in unserer Praxis durchgeführt. Mit Hilfe dieser ist es uns möglich, eine Implantatbehandlung für Ihren individuellen Fall erfolgreich zu planen und durchzuführen.

Da es sich bei der Implantation um einen operativen Eingriff handelt, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So muss vor dem Eingriff eine systematische Mundhygiene und Zahnreinigung erfolgen. Der Hausarzt sollte gravierende allgemeine Erkrankungen ausschließen. Auch während der Einheilphase der Implantate müssen Heilungsprozess und Mundhygiene regelmäßig von uns kontrolliert werden.

Dr. med. dent. Volker Bierhoff ist seit 2001 Spezialist für Implantologie und seit September 2005 Master of Science Implantology und besitzt berufliche Fachpraxis im Bereich der Implantologie seit 1992.

Parodontitisbehandlung mit Ultraschall

Parodontitis ist abgeleitet von „Parodontium“ (zu deutsch: Zahnbett oder Zahnhalteapparat), bezeichnet also eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Parodontologie meint die entsprechende zahnärztliche Behandlung.
Untersuchungen zufolge leiden 60 Prozent der über 40-jährigen unserer Bevölkerung an Zahnbetterkrankungen. Deshalb kommt der Behandlung und besonders der Vorbeugung durch Individualprophylaxe ein immer größerer Stellenwert zu.
Gewisse Faktoren vergrößern das allgemeine Erkrankungsrisiko. Erbliche Veranlagung, eine Immunschwäche, schlechte Mundhygiene, Stress, Rauchen, Mangelernährung und Medikamentennebenwirkungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Parodontitis zu bekommen. Auch Diabetiker sowie Schwangere und Frauen, die die Antibaby-Pille nehmen, erkranken häufiger.

URSACHE UND WIRKUNG
Hauptverursacher ist ebenso wie bei der Karies der bakterielle Zahnbelag (Plaque). Er reizt das Zahnfleisch und löst dann zunächst eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) aus. Wenn sich Zahnstein und Zahnbelag zwischen den Zahn und das Zahnfleisch schieben, wird aus der Zahnfleischentzündung eine Zahnfleischtasche. Dabei wird die wichtige Zahnhaltesubstanz zerstört, Stützgewebe wird abgebaut, die Wurzelhaut und der umgebende Kieferknochen werden zerstört. Äußerlich völlig gesunde Zähne können ausfallen. Da eine Zahnbettentzündung also schwerwiegende Folgen haben kann, muss sie möglichst frühzeitig vom Zahnarzt behandelt werden.

VERMEIDUNG
Parodontalerkrankungen werden häufig durch Hygienedefizite ausgelöst, die in der Regel durch professionelle Prophylaxemaßnahmen des Zahnarztes, durch eine konsequente Mundhygiene zu Hause und eine gesundheitsbewusste Ernährung vermieden werden können (z. B. durch Individualprophylaxe).

BEHANDLUNGSVERLAUF
Die professionelle Behandlung der Parodontitis untergliedert sich in Diagnose, Vorbehandlung, Therapie und Nachsorge.

Diagnose: Parodontalerkrankung wird durch Messen der Zahnfleischtasche diagnostiziert. Eine Parodontalsonde wird hierzu zwischen Zahn und Zahnfleisch in die Tasche eingeführt und der Knochenverlust gemessen. Ab einer Taschentiefe von 3,5 mm spricht man von einer Parodontalerkrankung. Da eine Zahnfleischentzündung mit ein Auslöser für eine derartige Erkrankung ist, werden zur Feststellung einer Behandlung Blutungsindex und die Tiefe der Zahnfleischtaschen auf einem Befundblatt dokumentiert. Parallel dazu wird auch ein Keimtest durchgeführt, um das bakterielle Keimspektrum der Zahnfleischtasche zu bestimmen. Aus diesem Gesamtbefund leiten wir dann ihr persönliches Behandlungsprogramm ab.

Vorbehandlung: Durch eine individuelle Mundhygiene und die professionelle Zahnreinigung des Zahnarztes kann die Entzündung des Zahnfleischsaumes zum Abklingen gebracht werden. Nach Kontrolluntersuchungen wird festgelegt, ob und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Therapie: Die eigentliche Behandlung einer Parodontitis beginnt nach einer erfolgreichen Vorbehandlung. Sie besteht darin, die Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen und auf den Zahnwurzeln zu entfernen. Diese erfolgt mit Hilfe des Vektor-Systems (Ultraschall). In einem Gespräch werden Ihnen die verschiedenen Behandlungsmethoden eingehend erläutert.

Nachsorge: Da die Parodontosebehandlung nur eine symptomatische Behandlung und keine Kausalbehandlung ist, kann ein Therapieerfolg nur durch regelmäßige Kontrollsitzungen gewährleistet werden. Die Häufigkeit orientiert sich an den Vorgaben der entsprechenden Fachgesellschaften.

Geweberegeneration

Eine Parodontitis kann zu verschiedenen Formen des Knochenabbaus führen (horizontal oder ungleichmäßig, kraterförmig). Einmal zerstörtes Stützgewebe wächst ohne Hilfsmittel nicht nach. Die Parodontologie ist mittlerweile in der Lage, in bestimmten Fällen verloren gegangenes Stützgewebe wiederzugewinnen oder aber durch andere Materialien zu ersetzen. Zähne gewinnen wieder festen Halt und können somit erhalten werden.

GESTEUERTE GEWEBEREGENERATION (GTR)
Eine Technik der Behandlung von parodontalen Knochendefekten ist die gesteuerte Geweberegeneration (GTR). Hierbei wird über die freigelegte Knochentasche eine Spezialmembran gelegt und dann mit dem Zahnfleisch abgedeckt. Ziel: Da Zahnfleisch schneller wächst als Knochengewebe, verhindert die Membran das Einwachsen des Zahnfleisches in den Knochendefekt. Damit entsteht unter der Membran ein gesteuerter Aufbau des Knochengewebes.

WEITERE BEHANDLUNGSMETHODEN
Je nach Grad des bestehenden Knochendefektes kann eine Eigenknochentransplantation notwendig werden. Hierbei werden Partikel vom gesunden Eigenknochen entnommen und in die defekte Knochentasche eingesetzt. Alternativ werden auch körperfremde Materialien eingesetzt, so genannte Knochenersatzmaterialien, die in die Knochentasche eingefügt werden.

Allen Behandlungsmethoden sind natürlich Grenzen gesetzt. In einem ausführlichen Gespräch werden die verschiedenen Methoden mit ihren Chancen und Grenzen individuell zu besprechen sein.

Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)

Innerhalb eines jeden Zahnes liegt das Zahnmark – die Pulpe, geformt aus Äderchen und Nerven. Schon kleine Beschädigungen können oft Entzündungen und zu spät oder unbehandelt zum Absterben des Zahnmarkes führen. Meist werden solche Entzündungen durch bakterielle Infektionen, Unfälle oder heftigen Reizungen ausgelöst. Daher ist es besonders wichtig, schon bei leichten auftretenden Zahnbeschwerden einen Zahnarzt aufzusuchen, um schlimmere Folgen derartiger unbehandelter Entzündungen verhindern zu können. Ist eine Beruhigung des Zahnmarkes und eine Hemmung der Entzündung nicht mehr möglich, wird eine Wurzelkanalbehandlung unumgänglich.

BEHANDLUNGSVERLAUF
Das durch Bakterien infizierte und zerstörte Gewebe des Zahnmarks wird aus dem Inneren des Zahnes entfernt. Der somit entstandene Hohlraum wird gereinigt, desinfiziert und erweitert, um ihn durch eine spezielle, erwärmte Füllung hermetisch abdichten zu können. Nach Füllung des Wurzelkanalsystems erfolgt eine bakteriendichte, mit dem Zahn verklebte Aufbaufüllung aus Kunststoff. Die Zahnfunktion bzw. Kaufähigkeit bleibt somit erhalten und führt in je nach Abhängigkeit vom Befund in ca. 85-98 Prozent aller Fälle zum Erfolg.

VORSORGE VERMEIDET KOSTEN
Nicht jede Wurzelfüllung ist eine Kassenleistung. Hat eine langanhaltende Entzündung schon zur Auflösung des Kieferknochens um die Wurzelspitze geführt, so lehnen die Krankenkassen meist eine Kostenübernahme ab. Dies kann der Grund sein, weshalb Sie eine Wurzelfüllung als Kassenpatient aus eigener Tasche bezahlen müssen. Ist eine Wurzelfüllung nicht mehr erfolgversprechend und der Zahn verloren, besteht die Möglichkeit, den Zahnverlust über ein Implantat zu ersetzen.

Moderne Prothetik mit Teil- und Vollprothesen

Komfortabel und 24 Stunden zu tragen erlauben die Möglichkeiten moderner Prothetik eine einwandfreie funktionelle und ästhetische Rehabilitation. Diese reicht von Kronen und/oder Brücken mit oder ohne Implantaten bis hin zu Fixierung von schleimhautgetragenen totalem Zahnersatz.

Für den älteren Patienten der das Problem mit dauernd lockeren Prothesen hat, die nur noch mit Haftcreme halten, besteht die Möglichkeit mittels so genannter Locatorimplantate den Prothesen einen dauerhaft festen Sitz zu verschaffen. Gerade im Alter ab 70 Jahren aufwärts ist ein starker Knochenabbau kein Grund mehr für eine lose Prothese. Wenn Sie über Jahre mit Druckschmerzen durch die Prothese geplagt werden und sich nur noch kurzzeitig mit Haftmitteln helfen können, gibt es jetzt die Möglichkeit einer wirksamen Verbesserung des Lebensgefühls.
Für Patienten, die nur noch Zähne in der Front besitzen und die auf Teilprothesen im Seitenzahnbereich kauen müssen, ist es unangenehm nach jeder Mahlzeit einen Waschraum aufzusuchen, um die Prothesenteile von Essensresten diskret zu befreien. Diesen Patienten bietet die moderne Implantattechnik die Möglichkeit, wieder zu einem festen Zahnersatz zu kommen und damit ein Stück verlorener Lebensqualität wieder zu gewinnen.

Amalgamsanierung durch zahnfarbene biologisch verträgliche Zahnfüllungen

Die ästethisch unschöne Amalgamfüllungen enthalten Quecksilber. Bekannt ist, dass hohe Dosen von Quecksilber für den Menschen giftig sind. Die Werte, die durch Amalgam-Füllungen im Blut nachweisbar sind, sind nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht schädlich. Aus Sicht der ganzheitlichen Medizin wird eine Amalgam-Sanierung jedoch befürwortet.

Bei einer Amalgam-Sanierung werden nach örtlicher Betäubung die alten Füllungen entfernt und die hierdurch entstandenen Löcher mit anderen Materialien aufgefüllt oder mit einer Einlegefüllung (Inlays) versehen. Ausgetauscht werden die Amalgamfüllungen durch Keramik bei Inlays oder Komposit bei direkten Füllungen. Weder Keramik noch Komposit sind mit Metall angemischt und sind daher weitaus ästhetischer, da zahnfarben und hierdurch im Mundraum unauffällig.

Ästhetische Zahnheilkunde: Frontzahnfüllung, Veneers, Keramische Kronen, Bleaching

Unter ästhetischer Zahnheilkunde verstehen wir zusammengefasst jene Maßnahmen, um Farbe, Form und Stellung Ihrer Zähne nach individuellen Wünschen zu verändern. Grund können Verfärbungen durch bestimmte Speisen oder durch Nikotin sein, durch Karieseinwirkung oder äußere sichtbare und störende Beschädigung eines Zahns – z. B. durch Unfall oder Sturz.

  FRONTZAHNFÜLLUNG
Grundversorgung bei abgebrochenen Zahnecken im sichtbaren Ober- und Unterkieferbereich durch modernen Zahnkunststoff als Füllung – z. B. bei abgebrochenen Zahnecken.

VENEERS
Hierbei handelt es sich um besonders dünne Schalen aus Keramik, die auf den eigenen Zahn mit Hilfe eines speziellen farboptimierten Kunststoffklebers aufgebracht werden. Ziel ist eine perfekte Zahnästethik und zu einer Kunststoff-Frontzahnfüllung eine längerfristiger Alternative.

KERAMIK-KRONEN
Keramische Zahnkronen aus Zirkon oder Empress bieten die maximale Ästethik und bleiben selbst bei Rückgang des am Zahn anliegenden Zahnfleisches unsichtbar, wo Metall-Keramik-Kronen (VMK) hingegen meist unschöne dunkle Ränder sichtbar werden lassen. Das passgenau gefertigte Material besitzt durch seine hohe Belastbarkeit minimale Bruchgefahr und besitzt zudem höchste biologische Verträglichkeit für das anliegende Zahnfleisch.

BLEACHING
Verfärbungen der Zähne können mit Bleachingmaßnahmen die natürliche Zahnfarbe wieder herstellen. Das Verfahren führt jedoch unumgänglich zu einer vorübergehenden gesteigerten Empfindlichkeit der Zähne. Da die Bleachingsubstanzen zudem den Zahnschmelz massiv angreifen, und der Aufhellungserfolg nur zeitlich begrenzt ist, raten wir von dieser Art der Zahnaufhellung für langfristige ästhetische Korrekturen ab. Dafür ist eine Empressversorgung das Mittel der Wahl.

Behandlung von Angstpatienten

Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Allein der Gedanke an die Behandlungsinstrumente lässt ihnen einen kalten Schauer den Rücken laufen. Begründet sind diese Ängste in der Zeit der modernen Zahnmedizin nicht, jedoch kommt man oft mit Erklärungen oder Beruhigungsversuchen nicht weiter.

Wird eine Zahnbehandlung unumgänglich, sollten Sie zur Vermeidung weitreichender Folgeschäden den Besuch trotz bestehender Ängste nicht zu lange vor sich her schieben. Rufen Sie uns lieber umgehend an und vereinbaren kurzfristig einen Termin, an dem wir – wenn Sie es wünschen – auch noch keinen Eingriff vornehmen und Sie erst einmal ausführlich ohne die akute Angst vor einer nahenden Behandlung ausführlich beraten.

Doch Angstpatienten können bei uns beruhigt sein: Durch Verabreichung bestimmter Medikamente vergessen Sie im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose garantiert jedwede Angst bzw. „verschlafen“ die Behandlung völlig, wenn Sie es wünschen.

Zahnärztlicher Kinderpass (Vorsorgeprogramm)

Gesunde Milchzähne sind Voraussetzung für ein gesundes Erwachsenengebiss. Deswegen sollte eine Zahngesundheitsvorsorge so früh wie möglich beginnen. Der „Zahnärztliche Kinderpass“ hilft Eltern, die Entwicklung eines gesunden Milchgebisses ihrer Kinder richtig zu begleiten.

Werden Zahnfehlstellungen frühzeitig erkannt bzw. eine Karieserkrankung möglichst ausgeschlossen, sind aufwändige zahnärztliche Behandlungen oft vermeidbar. Lutschgewohnheiten führen bei Kindern häufig zu Zahnstellungsanomalien und zu zeitintensiven Zahnregulierungen in späteren Jahren. Zahnfehlstellungen können zudem auch Sprachstörungen, Nackenverspannungen und sogar Verdauungsstörungen zur Folge haben.

Schritt für Schritt begleiten wir mit Hilfe des „Zahnärztlichen Kinderpasses“ die gesunde Entwicklung des Kiefers und der Milchzähne und geben wertvolle Tipps zu einer altersgerechten Mundhygiene sowie zahngesunde Ernährung und die Verabreichung von Fluoriden. Diese machen nämlich den zarten Zahnschmelz hart und damit widerstandsfähig gegen Kariesbefall.

Zahnchirurgische Behandlung unter Vollnarkose

Zahnchirurgische Behandlungen unter Vollnarkose bieten sich besonders bei größeren Eingriffen an. Sei es bei Kindern oder in anderen Problemfällen, wie beispielsweise sehr langwierigen oder schmerzhaften Behandlungen oder auch bei Angstpatienten.

Eine mildere Variante der Narkose ist die so genannte Sedierung, bei der der Patient die Behandlung in einer Art Dämmerschlaf verbringt.

Der Grund für die zunehmende Beliebtheit dieser Behandlungsmethode ist die Verfügbarkeit mittlerweile verträglicherer Narkosemittel, die mit einer geringeren Belastung des Körpers verbunden sind. Diese Mittel werden vom Körper schneller abgebaut und ermöglichen einen ambulanten Einsatz in der Zahnarztpraxis. Umfangreiche Voruntersuchungen sind in der Mehrzahl der Fälle vor einer Narkose ebenfalls nicht mehr notwendig.

Verantwortlich für die Narkotisierung ist in unserer Praxis ein ausgebildeter Anästhesist, den wir bei Bedarf hinzuziehen.

unsichtbar
Ganzheitliche zahnmedizinische Behandlung


Viele akute oder chronische Erkrankungen haben ihren Auslöser im Gebiss. So kann die Erkrankung eines Zahnes nicht auf diesen beschränkt bleiben, sondern sogar zu Schäden an anderen Organen führen – und umgekehrt. Aktuelle Forschungsergebnisse spiegeln die Zusammenhänge zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit wieder. Die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin widmet sich eben solchen Zusammenhängen zwischen Zähnen und anderen Körperorganen.

Dr. med. dent. Volker Bierhoff beschränkt daher seine Sicht nicht ausschließlich auf den Mundraum des Patienten, sondern bezieht im Rahmen seiner Diagnose und Therapie den gesamten Organismus mit ein. Ist die parodontale Situation einwandfrei und die vorhandene prothethische Versorung in Ordnung? Falls nicht, werden diese Missstände zuerst beseitigt. Danach erfolgt die individuelle Behandlung. Auch nach dieser dürfen Sie Dank unseres Prophylaxe-Programms zur Vor- und Nachsorge beruhigt Ihrem Alltag nachgehen. So überschreiten Sie Dank unseres „Recalls“ nicht die regelmäßigen Kontrollen, um Ihre Zähne dauerhaft in einem gesunden Zustand zu erhalten.

Professionelle, schmerzlose Air-Flow Zahnreinigung


Tee, Kaffee, Wein und Nikotin hinterlassen auf Dauer auf den Zähnen unansehnliche Verfärbungen. Doch es handelt sich keinesfalls nur um optisch störende Ablagerungen – auch schädliche Bakterien nisten sich hier ein und können irgendwann zu Problemen führen, die umfangreich behandelt werden müssen.

Um derartigen Problemen vorzubeugen, leisten wir professionelle, schmerzlose Zahnreinigungen mittels eines Pulverstrahgerätes – dem so genannten Airflow. Dieses Gemisch aus Wasser und Spezial-Salz reinigt und härtet die Zahnoberflächen für frische, saubere und fühlbar glattere Zähne und reduziert schädliche Bakterien um über 50 Prozent (gegenüber 10-20 Prozent bei der häuslichen Zahnreinigung).

Individuell nach Verschmutzungs- bzw. Verfärbungsgrad Ihrer Zähne bieten wir Ihnen passende Zahnreinigungsprogramme mit ggf. erforderlicher bzw. gewünschter Politur Ihrer Zähne oder Einbrinung spezieller Wirkstoffe, die ihre Zähne widerstandsfähiger machen und die Remineralisierung des Zahnschmelzes fördern.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate in Kombination mit systematischer häuslicher Zahnpflege ausreicht, um die Zähne gesund zu erhalten. Durch unser Vorsorge-Programm melden wir uns auf Wunsch gerne bei Ihnen, um Sie an die empfohlenen Reinigungszyklen rechtzeitig zu erinnern.

Individuelle Prophylaxe-Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Prophylaxe heißt Vorbeugung. In der Zahnheilkunde bedeutet Individualprophylaxe Vorbeugung gegen Erkrankungen der Zahnhartsubstanz (Karies), des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates (Parodontitis).

URSACHE UND WIRKUNG
Unsere natürliche Mundflora besteht aus Mikroorganismen (z. B. Bakterien), die Speiseresten bestimmte Substanzen für ihren Stoffwechsel entziehen. Zucker in Speisen und Getränken bietet ihnen zusätzliche Nahrung, sodass die Konzentration der gefährlichen Säuren weiter zunimmt. Die Säuren entkalken den Zahn. Wenn über längere Zeit Zahnbeläge auf der Zahnoberfläche und dem Zahnfleischsaum verbleiben, können Karies- und Zahnfleischerkrankungen entstehen.

VERMEIDUNG
Karies und Zahnfleischerkrankungen sind also überwiegend verhaltensbedingte Krankheiten, die in der Regel durch professionelle Prophylaxemaßnahmen des Zahnarztes, durch eine systematische Mundhygiene zu Hause und durch eine gesundheitsbewusste Ernährung vermieden werden können.

Zur zahnärztlichen Individualprophylaxe gehören:

· Spezielle Schwangerschaftsvorsorge
· Speicheltests
· Eingehende Untersuchung auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
· Mundhygienestatus
· Keimzahlsenkung
· Früherkennungsuntersuchung
· Aufklärung über Krankheitsursachen und deren Vermeidung
· Überprügung des Erfolges und Remotivation
· Lokale Fluoridierung (Zahnschmelzhärtung)
· Versiegelung der Milch- und der bleibenden Zähne
· Professionelle Zahnreinigung
· Entfernung harter Zahnbeläge
· Ernährungsberatung

Unser Team stimmt diese Maßnahmen individuell auf Ihre persönliche Situation ab.

Der Erfolg der Prophylaxemaßnahmen ist objektiv messbar. Der Zustand Ihrer Mundhöhle wird mit speziellen Messungen in unserer Praxis dokumentiert, jede Veränderung wird fortlaufend kontrolliert. Die Zahnarztpraxis der Zukunft ist prophylaxeorientiert. Sie wird weniger auf die Reparatur entstandener Schäden, sondern überwiegend auf die Vermeidung ihrer Entstehung ausgerichtet sein.

Implantologie

Ein Implantat ist in der Zahnheilkunde eine künstliche Zahnwurzel, die operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt wird. Dauerhaft im Kieferknochen verankert, dient das Implantat mit seinem in die Mundhöhle hineinragenden Pfeiler der Befestigung von Zahnersatz (Krone, Brücke, Prothese).

Die physiologischen, psychologischen oder ästhetischen Beeinträchtigungen einer herkömmlichen Prothese sind durch den Einsatz von Implantaten ausgeschlossen. Aufgrund seiner hohen Gewebeverträglichkeit und Haltbarkeit hat sich als Werkstoff für Implantate das Reinmetall Titan etabliert.

Mittlerweile sind auch Keramikimplantate (Zirkonoxid) verfügbar, diese müssen sich jedoch wg. derzeit noch fehlenden Langzeiterfahrungen bzw. zu geringer wissenschaftlicher Dokumentation in puncto Langlebigkeit erst noch beweisen. Zudem ist hier die optimale Oberflächenbeschaffenheit für die Knocheneinheilung noch nicht abschließend geklärt. Da Keramikimplantate aus diesen und weiteren Gründen risikobehafteter sind, setzen wir daher im Interesse unserer Patienten auf die bewährten Implantate aus Titan.

Doch nicht jeder Kieferknochen ist auch in Bezug auf Umfang und Beschaffenheit für eine Implantation ausreichend. So können im schlimmsten Fall bei weitreichenderen Knochendefekten Eigenknochentransplantationen erforderlich werden (lesen Sie hierzu den Punkt „Geweberegeneration / Weitere Behandlungsmethoden“).

Deshalb wird vor einer eventuell erforderlich werdenden Behandlung eine 3-dimensionale digitale Röntgenuntersuchung in unserer Praxis durchgeführt. Mit Hilfe dieser ist es uns möglich, eine Implantatbehandlung für Ihren individuellen Fall erfolgreich zu planen und durchzuführen.

Da es sich bei der Implantation um einen operativen Eingriff handelt, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So muss vor dem Eingriff eine systematische Mundhygiene und Zahnreinigung erfolgen. Der Hausarzt sollte gravierende allgemeine Erkrankungen ausschließen. Auch während der Einheilphase der Implantate müssen Heilungsprozess und Mundhygiene regelmäßig von uns kontrolliert werden.

Dr. med. dent. Volker Bierhoff ist seit 2001 Spezialist für Implantologie und seit September 2005 Master of Science Implantology und besitzt berufliche Fachpraxis im Bereich der Implantologie seit 1992.

Parodontitisbehandlung mit Ultraschall

Parodontitis ist abgeleitet von „Parodontium“ (zu deutsch: Zahnbett oder Zahnhalteapparat), bezeichnet also eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Parodontologie meint die entsprechende zahnärztliche Behandlung.
Untersuchungen zufolge leiden 60 Prozent der über 40-jährigen unserer Bevölkerung an Zahnbetterkrankungen. Deshalb kommt der Behandlung und besonders der Vorbeugung durch Individualprophylaxe ein immer größerer Stellenwert zu.
Gewisse Faktoren vergrößern das allgemeine Erkrankungsrisiko. Erbliche Veranlagung, eine Immunschwäche, schlechte Mundhygiene, Stress, Rauchen, Mangelernährung und Medikamentennebenwirkungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Parodontitis zu bekommen. Auch Diabetiker sowie Schwangere und Frauen, die die Antibaby-Pille nehmen, erkranken häufiger.

URSACHE UND WIRKUNG
Hauptverursacher ist ebenso wie bei der Karies der bakterielle Zahnbelag (Plaque). Er reizt das Zahnfleisch und löst dann zunächst eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) aus. Wenn sich Zahnstein und Zahnbelag zwischen den Zahn und das Zahnfleisch schieben, wird aus der Zahnfleischentzündung eine Zahnfleischtasche. Dabei wird die wichtige Zahnhaltesubstanz zerstört, Stützgewebe wird abgebaut, die Wurzelhaut und der umgebende Kieferknochen werden zerstört. Äußerlich völlig gesunde Zähne können ausfallen. Da eine Zahnbettentzündung also schwerwiegende Folgen haben kann, muss sie möglichst frühzeitig vom Zahnarzt behandelt werden.

VERMEIDUNG
Parodontalerkrankungen werden häufig durch Hygienedefizite ausgelöst, die in der Regel durch professionelle Prophylaxemaßnahmen des Zahnarztes, durch eine konsequente Mundhygiene zu Hause und eine gesundheitsbewusste Ernährung vermieden werden können (z. B. durch Individualprophylaxe).

BEHANDLUNGSVERLAUF
Die professionelle Behandlung der Parodontitis untergliedert sich in Diagnose, Vorbehandlung, Therapie und Nachsorge.

Diagnose: Parodontalerkrankung wird durch Messen der Zahnfleischtasche diagnostiziert. Eine Parodontalsonde wird hierzu zwischen Zahn und Zahnfleisch in die Tasche eingeführt und der Knochenverlust gemessen. Ab einer Taschentiefe von 3,5 mm spricht man von einer Parodontalerkrankung. Da eine Zahnfleischentzündung mit ein Auslöser für eine derartige Erkrankung ist, werden zur Feststellung einer Behandlung Blutungsindex und die Tiefe der Zahnfleischtaschen auf einem Befundblatt dokumentiert. Parallel dazu wird auch ein Keimtest durchgeführt, um das bakterielle Keimspektrum der Zahnfleischtasche zu bestimmen. Aus diesem Gesamtbefund leiten wir dann ihr persönliches Behandlungsprogramm ab.

Vorbehandlung: Durch eine individuelle Mundhygiene und die professionelle Zahnreinigung des Zahnarztes kann die Entzündung des Zahnfleischsaumes zum Abklingen gebracht werden. Nach Kontrolluntersuchungen wird festgelegt, ob und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Therapie: Die eigentliche Behandlung einer Parodontitis beginnt nach einer erfolgreichen Vorbehandlung. Sie besteht darin, die Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen und auf den Zahnwurzeln zu entfernen. Diese erfolgt mit Hilfe des Vektor-Systems (Ultraschall). In einem Gespräch werden Ihnen die verschiedenen Behandlungsmethoden eingehend erläutert.

Nachsorge: Da die Parodontosebehandlung nur eine symptomatische Behandlung und keine Kausalbehandlung ist, kann ein Therapieerfolg nur durch regelmäßige Kontrollsitzungen gewährleistet werden. Die Häufigkeit orientiert sich an den Vorgaben der entsprechenden Fachgesellschaften.

Geweberegeneration

Eine Parodontitis kann zu verschiedenen Formen des Knochenabbaus führen (horizontal oder ungleichmäßig, kraterförmig). Einmal zerstörtes Stützgewebe wächst ohne Hilfsmittel nicht nach. Die Parodontologie ist mittlerweile in der Lage, in bestimmten Fällen verloren gegangenes Stützgewebe wiederzugewinnen oder aber durch andere Materialien zu ersetzen. Zähne gewinnen wieder festen Halt und können somit erhalten werden.

GESTEUERTE GEWEBEREGENERATION (GTR)
Eine Technik der Behandlung von parodontalen Knochendefekten ist die gesteuerte Geweberegeneration (GTR). Hierbei wird über die freigelegte Knochentasche eine Spezialmembran gelegt und dann mit dem Zahnfleisch abgedeckt. Ziel: Da Zahnfleisch schneller wächst als Knochengewebe, verhindert die Membran das Einwachsen des Zahnfleisches in den Knochendefekt. Damit entsteht unter der Membran ein gesteuerter Aufbau des Knochengewebes.

WEITERE BEHANDLUNGSMETHODEN
Je nach Grad des bestehenden Knochendefektes kann eine Eigenknochentransplantation notwendig werden. Hierbei werden Partikel vom gesunden Eigenknochen entnommen und in die defekte Knochentasche eingesetzt. Alternativ werden auch körperfremde Materialien eingesetzt, so genannte Knochenersatzmaterialien, die in die Knochentasche eingefügt werden.

Allen Behandlungsmethoden sind natürlich Grenzen gesetzt. In einem ausführlichen Gespräch werden die verschiedenen Methoden mit ihren Chancen und Grenzen individuell zu besprechen sein.

Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)

Innerhalb eines jeden Zahnes liegt das Zahnmark – die Pulpe, geformt aus Äderchen und Nerven. Schon kleine Beschädigungen können oft Entzündungen und zu spät oder unbehandelt zum Absterben des Zahnmarkes führen. Meist werden solche Entzündungen durch bakterielle Infektionen, Unfälle oder heftigen Reizungen ausgelöst. Daher ist es besonders wichtig, schon bei leichten auftretenden Zahnbeschwerden einen Zahnarzt aufzusuchen, um schlimmere Folgen derartiger unbehandelter Entzündungen verhindern zu können. Ist eine Beruhigung des Zahnmarkes und eine Hemmung der Entzündung nicht mehr möglich, wird eine Wurzelkanalbehandlung unumgänglich.

BEHANDLUNGSVERLAUF
Das durch Bakterien infizierte und zerstörte Gewebe des Zahnmarks wird aus dem Inneren des Zahnes entfernt. Der somit entstandene Hohlraum wird gereinigt, desinfiziert und erweitert, um ihn durch eine spezielle, erwärmte Füllung hermetisch abdichten zu können. Nach Füllung des Wurzelkanalsystems erfolgt eine bakteriendichte, mit dem Zahn verklebte Aufbaufüllung aus Kunststoff. Die Zahnfunktion bzw. Kaufähigkeit bleibt somit erhalten und führt in je nach Abhängigkeit vom Befund in ca. 85-98 Prozent aller Fälle zum Erfolg.

VORSORGE VERMEIDET KOSTEN
Nicht jede Wurzelfüllung ist eine Kassenleistung. Hat eine langanhaltende Entzündung schon zur Auflösung des Kieferknochens um die Wurzelspitze geführt, so lehnen die Krankenkassen meist eine Kostenübernahme ab. Dies kann der Grund sein, weshalb Sie eine Wurzelfüllung als Kassenpatient aus eigener Tasche bezahlen müssen. Ist eine Wurzelfüllung nicht mehr erfolgversprechend und der Zahn verloren, besteht die Möglichkeit, den Zahnverlust über ein Implantat zu ersetzen.

Moderne Prothetik mit Teil- und Vollprothesen

Komfortabel und 24 Stunden zu tragen erlauben die Möglichkeiten moderner Prothetik eine einwandfreie funktionelle und ästhetische Rehabilitation. Diese reicht von Kronen und/oder Brücken mit oder ohne Implantaten bis hin zu Fixierung von schleimhautgetragenen totalem Zahnersatz.

Für den älteren Patienten der das Problem mit dauernd lockeren Prothesen hat, die nur noch mit Haftcreme halten, besteht die Möglichkeit mittels so genannter Locatorimplantate den Prothesen einen dauerhaft festen Sitz zu verschaffen. Gerade im Alter ab 70 Jahren aufwärts ist ein starker Knochenabbau kein Grund mehr für eine lose Prothese. Wenn Sie über Jahre mit Druckschmerzen durch die Prothese geplagt werden und sich nur noch kurzzeitig mit Haftmitteln helfen können, gibt es jetzt die Möglichkeit einer wirksamen Verbesserung des Lebensgefühls.
Für Patienten, die nur noch Zähne in der Front besitzen und die auf Teilprothesen im Seitenzahnbereich kauen müssen, ist es unangenehm nach jeder Mahlzeit einen Waschraum aufzusuchen, um die Prothesenteile von Essensresten diskret zu befreien. Diesen Patienten bietet die moderne Implantattechnik die Möglichkeit, wieder zu einem festen Zahnersatz zu kommen und damit ein Stück verlorener Lebensqualität wieder zu gewinnen.

Amalgamsanierung durch zahnfarbene biologisch verträgliche Zahnfüllungen

Die ästethisch unschöne Amalgamfüllungen enthalten Quecksilber. Bekannt ist, dass hohe Dosen von Quecksilber für den Menschen giftig sind. Die Werte, die durch Amalgam-Füllungen im Blut nachweisbar sind, sind nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht schädlich. Aus Sicht der ganzheitlichen Medizin wird eine Amalgam-Sanierung jedoch befürwortet.

Bei einer Amalgam-Sanierung werden nach örtlicher Betäubung die alten Füllungen entfernt und die hierdurch entstandenen Löcher mit anderen Materialien aufgefüllt oder mit einer Einlegefüllung (Inlays) versehen. Ausgetauscht werden die Amalgamfüllungen durch Keramik bei Inlays oder Komposit bei direkten Füllungen. Weder Keramik noch Komposit sind mit Metall angemischt und sind daher weitaus ästhetischer, da zahnfarben und hierdurch im Mundraum unauffällig.

Ästhetische Zahnheilkunde: Frontzahnfüllung, Veneers, Keramische Kronen, Bleaching

Unter ästhetischer Zahnheilkunde verstehen wir zusammengefasst jene Maßnahmen, um Farbe, Form und Stellung Ihrer Zähne nach individuellen Wünschen zu verändern. Grund können Verfärbungen durch bestimmte Speisen oder durch Nikotin sein, durch Karieseinwirkung oder äußere sichtbare und störende Beschädigung eines Zahns – z. B. durch Unfall oder Sturz.

FRONTZAHNFÜLLUNG
Grundversorgung bei abgebrochenen Zahnecken im sichtbaren Ober- und Unterkieferbereich durch modernen Zahnkunststoff als Füllung – z. B. bei abgebrochenen Zahnecken.

VENEERS
Hierbei handelt es sich um besonders dünne Schalen aus Keramik, die auf den eigenen Zahn mit Hilfe eines speziellen farboptimierten Kunststoffklebers aufgebracht werden. Ziel ist eine perfekte Zahnästethik und zu einer Kunststoff-Frontzahnfüllung eine längerfristiger Alternative.

KERAMIK-KRONEN
Keramische Zahnkronen aus Zirkon oder Empress bieten die maximale Ästethik und bleiben selbst bei Rückgang des am Zahn anliegenden Zahnfleisches unsichtbar, wo Metall-Keramik-Kronen (VMK) hingegen meist unschöne dunkle Ränder sichtbar werden lassen. Das passgenau gefertigte Material besitzt durch seine hohe Belastbarkeit minimale Bruchgefahr und besitzt zudem höchste biologische Verträglichkeit für das anliegende Zahnfleisch.

BLEACHING
Verfärbungen der Zähne können mit Bleachingmaßnahmen die natürliche Zahnfarbe wieder herstellen. Das Verfahren führt jedoch unumgänglich zu einer vorübergehenden gesteigerten Empfindlichkeit der Zähne. Da die Bleachingsubstanzen zudem den Zahnschmelz massiv angreifen, und der Aufhellungserfolg nur zeitlich begrenzt ist, raten wir von dieser Art der Zahnaufhellung für langfristige ästhetische Korrekturen ab. Dafür ist eine Empressversorgung das Mittel der Wahl.

Behandlung von Angstpatienten

Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Allein der Gedanke an die Behandlungsinstrumente lässt ihnen einen kalten Schauer den Rücken laufen. Begründet sind diese Ängste in der Zeit der modernen Zahnmedizin nicht, jedoch kommt man oft mit Erklärungen oder Beruhigungsversuchen nicht weiter.

Wird eine Zahnbehandlung unumgänglich, sollten Sie zur Vermeidung weitreichender Folgeschäden den Besuch trotz bestehender Ängste nicht zu lange vor sich her schieben. Rufen Sie uns lieber umgehend an und vereinbaren kurzfristig einen Termin, an dem wir – wenn Sie es wünschen – auch noch keinen Eingriff vornehmen und Sie erst einmal ausführlich ohne die akute Angst vor einer nahenden Behandlung ausführlich beraten.

Doch Angstpatienten können bei uns beruhigt sein: Durch Verabreichung bestimmter Medikamente vergessen Sie im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose garantiert jedwede Angst bzw. „verschlafen“ die Behandlung völlig, wenn Sie es wünschen.

Zahnärztlicher Kinderpass (Vorsorgeprogramm)

Gesunde Milchzähne sind Voraussetzung für ein gesundes Erwachsenengebiss. Deswegen sollte eine Zahngesundheitsvorsorge so früh wie möglich beginnen. Der „Zahnärztliche Kinderpass“ hilft Eltern, die Entwicklung eines gesunden Milchgebisses ihrer Kinder richtig zu begleiten.

Werden Zahnfehlstellungen frühzeitig erkannt bzw. eine Karieserkrankung möglichst ausgeschlossen, sind aufwändige zahnärztliche Behandlungen oft vermeidbar. Lutschgewohnheiten führen bei Kindern häufig zu Zahnstellungsanomalien und zu zeitintensiven Zahnregulierungen in späteren Jahren. Zahnfehlstellungen können zudem auch Sprachstörungen, Nackenverspannungen und sogar Verdauungsstörungen zur Folge haben.

Schritt für Schritt begleiten wir mit Hilfe des „Zahnärztlichen Kinderpasses“ die gesunde Entwicklung des Kiefers und der Milchzähne und geben wertvolle Tipps zu einer altersgerechten Mundhygiene sowie zahngesunde Ernährung und die Verabreichung von Fluoriden. Diese machen nämlich den zarten Zahnschmelz hart und damit widerstandsfähig gegen Kariesbefall.

Zahnchirurgische Behandlung unter Vollnarkose

Zahnchirurgische Behandlungen unter Vollnarkose bieten sich besonders bei größeren Eingriffen an. Sei es bei Kindern oder in anderen Problemfällen, wie beispielsweise sehr langwierigen oder schmerzhaften Behandlungen oder auch bei Angstpatienten.

Eine mildere Variante der Narkose ist die so genannte Sedierung, bei der der Patient die Behandlung in einer Art Dämmerschlaf verbringt.

Der Grund für die zunehmende Beliebtheit dieser Behandlungsmethode ist die Verfügbarkeit mittlerweile verträglicherer Narkosemittel, die mit einer geringeren Belastung des Körpers verbunden sind. Diese Mittel werden vom Körper schneller abgebaut und ermöglichen einen ambulanten Einsatz in der Zahnarztpraxis. Umfangreiche Voruntersuchungen sind in der Mehrzahl der Fälle vor einer Narkose ebenfalls nicht mehr notwendig.

Verantwortlich für die Narkotisierung ist in unserer Praxis ein ausgebildeter Anästhesist, den wir bei Bedarf hinzuziehen.

ZERTIFIKATE & URKUNDEN

Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Volker Bierhoff MSc.

LAGE DER PRAXIS

Die Praxis liegt im Herdecker Ortsteil Kirchende.

Parken in unmittelbarer Nähe zur Praxis stellt kein Problem dar. Die Bushaltestelle „Kirchende“ befindet sich zudem schräg gegenüber unserer Praxis.

BEHANDLUNGSZEITEN

Wir sind für Sie da und behandeln Sie gerne…

Mo-Fr von 8.00 bis 12.00 Uhr
Mo, Di, Do zusätzlich von 14.30 Uhr bis 19.00 Uhr
Termine nach telefonischer Vereinbarung.

KONTAKTAUFNAHME

Praxis Dr. med. dent. Volker Bierhoff MSc.

Kirchender Dorfweg 46
58313 Herdecke

Tel. (02330) 84101